
Je präziser und sensibler die Analysengeräte werden, umso bedeutender wird auch eine adäquate Vor- und Aufbereitung des Probenmaterials.
Fehler, die bei der Probenentnahme und Vorbereitung gemacht werden, werden in die Analyse eingeschleppt und können das Ergebnis wesentlich verfälschen. Abweichungen bei Wiederholungsmessungen sind dann kein Fehler des Messgeräts, sondern einer inhomogenen Probenentnahme. Reproduzierbare Ergebnisse sind nur möglich, wenn die Aufbereitung des Probenguts mit großer Genauigkeit erfolgt; und die entnommene Probe mit der gesamten Charge gleichgesetzt werden kann.
Eine Probe (ca. 50 mg - 1 g) soll für das Laser-Partikelmessgerät ANALYSETTE 22 in der enthaltenen Partikelart und -verteilung dem gesamten Haufwerk entsprechen. Für die Teilung von trockenen Laborproben oder Suspensionen eignet sich der Rotations-Kegelprobenteiler LABORETTE 27 sehr gut, da verschiedene Teilungsköpfe mit verschiedenen Teilungsverhältnissen ausgewählt werden können.
Je nach Teilungskopf erreicht man bis zu 3000 Teilungsschritte pro Minute.
Mögliche Teilung sind: 1:8, 1:10 und 1:30.
Eine vorhandene Probe kann auch schrittweise geteilt werden. Verwendet man beispielsweise zuerst den Teilungskopf 1:10 und anschließend den Teilungskopf 1:30, so lässt sich die für das Laser-Partikelmessgerät benötigte Menge leicht erzeugen. Die so erzeugte repräsentative Probe wird im Anschluss deglomeriert.
Geräte-Empfehlung:
ANALYSETTE 22 MicroTec plus oder NanoTec plus
Perfekt für die Teilung von trockenen Laborproben oder Suspensionen:
Rotations-Kegelprobenteiler LABORETTE 27